A Picture a Day
keeps the Devil away

Wenn mir jemand vor sieben-einhalb Jahren gesagt hätte ich müsse von nun an jahrelang jeden Tag ein Foto machen, dann hätte ich wahrscheinlich für zwei Sekunden die Augenbrauen angehoben und dann kopfschüttelnd gelacht und gesagt, dass mir dazu bestimmt die nötige Disziplin fehlen würde.

 

Im April 2010 sass ich an einem Abendkurs in der Kunstschule in Zürich. Wir bekamen die Aufgabe eine Woche lang jeden Tag ein Foto zu machen und zu beobachten was das mit uns macht.
Es hiess a picture a day keeps the devil away.
Eine Woche – das geht ja noch. Das kann ich. Ich habe mich damals schon entschlossen das mit meinem iPhone zu tun, einfach weil ich das eher täglich bei mir trage als die schwere Nikon. Das erste Foto entstand am 15. April 2010. Weil mir das so gut gefiel, hab ich nach einer Woche einfach weitergemacht. Und auch nach einem Monat. Und auch noch nach einem ganzen Jahr. Nie hab ich eins vergessen.

Es sind keine perfekten Fotos, eher eine Sammlung an kleinen, für mich speziellen Momenten oder Stimmungen. So eine Art Tagebuch.

 

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Ich freu mich sehr über Besuch dort.

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